32Berger, denen du deine ganze Liebe schenk-test, richten, und — vielleicht verdammen?O! nein: theile vielmehr noch jetzt einen Theildeines Eifers allen Vorgesetzten, besondersden Eltern mit, damit sie das kostbare Erb-theil ihrer Vater auch auf die ihrigen kom-men lassen mögen! dein Geist ruhe auf unsallen, damit wir glauben, und handeln, wiedu, beßter Vater! uns gelehret hast!Dieses, Christen! sey unsere Bitte, diewir bey seinen heiligen Gebeinen zu ihm inden Himmel schicken; dies sey unser Stre-ben, das heißt, (ich wiederhole es) haltenwir fest an dem Glauben, den Suitbertpredigte; uͤben wir die Tugenden, welcheSuitbert durch Worte, und Beyspiele lehrte.Vergessen wir alſo nie, was wir heutehörten: Größer konnte das Unglück nichtseyn, als welches unsere Vorfahrer traf,da sie noch Abgötterer waren; — größerkonnte unser Glück nicht seyn, als welchesuns zu Theil wurde, da Gott uns durchden heiligen Suitbert aus diesen Finster-nissen in das wunderbare Licht seines Glau-bens versetzte: — Kann denn wohl unserDank gegen den heiligen Suitbert zu großseyn? und was fodert er denn von uns?Ich habe es gesaget: Glaubet und lebet,wie er uns gelehret hat. Amen: es geschehe.A. Z. G. E. G.
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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