6Heiliger Suitbertus! indem ich michdeinen heiligen hier gegenwärtigen Gebeinen,diesen kostbaren Werkzeugen deines aposto-lischen Eifers nähere, bitte ich durch deineVerdienste bey Gott, erhalte mir einenFunken jener nachdrücklichen Beredsamkeit,wodurch du so viele Seelen Gott gewon-nen hast; damit, was ich nicht verdiene,durch deine Fürbitte geschehe, und durchmeinen Vortrag der Namen Gottes ge-heiliget, deine Verehrung vermehret, unddas Heil meiner Zuhörer befördert werde.Euch, m. Z.! bitte ich zur Ehre Got-tes in feinem Heiligen um Aufmerksamkeitund Geduld.Erſter Theil.Was waren unsere Vorfahrer, ehe derheilige. Suitbert in unsere Gegend kam:Sie waren Heiden. Ein Wort, welchesaber das ganze Unglück ausdrückt, welchesauf unserm Vaterlande lag, ehe es sich zurLehre des Evangeliums bekennte. Lasset unsden Sinn, den Begriff, den dies Wortin sich fasset, auseinander setzen.Wenn der Prophet Isaias die Heidenschildern will, so nennet er sie ein Volkwelches
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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