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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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25die Zunge lege: denn ich meine, da ich hierdeine heiligen Gebeine gegenwartig verehre,dich auf dem Sterbbette zu sehen; und dieWorte an deine Neubekehrten zu hoͤren,mit welchen Paulus die Seinen anredete.Vernehmet also, Geliebte! die letztenWorte eueres sterbenden Vaters: Ihr wissetes, spricht er, wie ich von der Zeit an, daßich unter euch aufgetreten bin, mich untereuch betragen habe; wie ich euch nichts ver-borgen gehalten, was zu euerm Heile dienenkonnte; wie weder Eigennutz, noch eineandere zeitliche Absicht, sondern nur euereHeiligung der Gegenstand meines Schwei-ßes, meiner Arbeiten, meiner Bemuhungenwar. Nun verlasse ich euch; haltet euch festan die Lehre, die ich euch geprediget habe;ich weiß, daß nach meiner Entfernungreißende Wölfe unter euch kommen werden,die der Heerde nicht schonen; ja aus euererMitte werden Männer aufstehen, und ver-kehrte Lehren ausstreuen, um Jünger an sichzu ziehen. Wachet alſo, und bleibet derapostolischen Lehre treu, die ich unter euchgeprediget habe.Ach, liebe Christen! was ich hier vor-trage, und was Suitbert schon vor eilfhun-delt