—24seyn, daß wir, was er mit so vielemSchweiße gebauet hat, nie wieder zu Grunderichten; und daß wir vielmehr an der Lehre,die er uns geprediget, und als ein kostba-res Erbtheil hinterlassen hat, allezeit festhalten. Er lehrte uns aber heilig glauben;und er lehrte uns heilig leben. Sehet also,m. G! was Suitbert von uns zum Dankeverlangt; und was er durch meinen Mundeuch alle bittet: daß ihr nämlich an euermheiligen Glauben euch allezeit fest haltet:und daß ihr auch nach den Vorschrifteneueres heiligen Glaubens allezeit lebet.Ich finde in seinem Leben beym Su-tius am 26. Hauptstücke etwas, bey dessenDurchlesung jedem eine Aehnlichkeit zwischendem heiligen Suitbert, und dem Voͤlker-lehrer auffallen muß.Der heilige Paulus,wie uns die Apostelgeschichte berichtet (K. 20.V 35. u. folg.) sieht seine Neubekehrten vonMiletus, Ephesus, und der umliegenden Ge-gend zuletzt, und er hält seine Abschiedsrede:der heilige Suitbert nähert sich dem Tode,und auch er giebt seine letzten Ermahnungen.Und was mag er ihnen wohl gesagt haben?Sein Biograph sagt uns sehr wenig davon.Erlaube es mir also, heiliger. Suitbert! daßich dir die Worte des großen Paulus aufdie
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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