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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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15gen seines Gebethes, seiner Seufzer seyn,um die Gnade der Bekehrung für sie zuerhalten. Hier sammelte er jenen Eifer,der einen Apostel gestaltet, und er ergriffdie evangelische Axt, um diesen wildenAcker zu fäubern. Gleich einer Don-nerſtimme, die umher rollet, (Ps.77. V. 29.) predigte er; er erklarte dieLehre Jesu; er uberzeugte; er bekehrte:und durch dieſen unermudeten Eifer brach-te er es endlich dahin, daß diese zuvor ganzwilde Gegend eine andere Gestalt gewannoder deutlicher, und alles mit einem Wortegesagt, daß unsere Vorfahrer das Hei-denthum verließen, und Christen wurden.Ja, wir sind durch die Bemühungendes heiligen Suitberts mit der Gnade Got-tes Christen. Fasset, m. Z.! was dies sagenwolle: Wir sind Christen: denn was sagtdas Wort: Christenthum? und welch eineWohlthat ist es, daß uns Gott dazu be-rief? Betrachten wir diese Wohlthat inihrem Ursprunge, so ist es eine von unsganz unverdiente Gnade; die uns Gott zuTheil werden ließ; betrachten wir dieseWohlthat in ihrer Wesenheit, so gibt siedem Menschen seine wahre Große; betrach-ten wir endlich diese Wohlthat in ihrenWir⸗