14ihre Wärme gleichsam ein neues Leben aufder Erde verbreiten wird, so erschien Suit-bert unter unsern Vorfahrern. Ja, ererscheint; die Finsternisse des Heidenthumsverschwinden, das beseligende Licht derwahren Religion tritt an ihre Stelle; er er-theilet die Kenntniß des wahren Gottes,und mit dieser die Kenntniß der Pflichten,die den Menschen zu Gott führen, undnur allein das Gluck des Menschen aus-machen koͤnnen. Ich denke mich in diesenglücklichen Zeitpunkt versetzet; und michdeucht es, den Aufruf des Propheten anJerusalem zu hören. Stehet auf, IhrBerger! werdet erleuchtet: denneuer Licht ist, gekommen, und dieHerrlichkeit des Herrn iſt uͤbereuch aufgegangen. (Is. K. 60. V. 1.)Gleich jenem Propheten, den Gottehedem bestellet hat, um auszureißen,und zu zerstören, zu bauen, und zupflanzen, (Jer. K. 1. V. 10.) griff Suit-bert das Werk des Herrn an. Ueberzeugt,daß alle gute Gabe nur von obenkommen; (Jac. K. 1. V. 17.) und da dieHaine und wilden Bäume ihm den be-trübten Zustand der Einwohner eindruckten,mußten auch eben diese Wildnisse die Zeu-gen
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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