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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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10eine berühmte Eiche im Hessischen, welchespäterhin durch den heiligen Bonifaciuszerstöret worden. Es fällt besonders insLächerliche, was uns der obige Tacitus im-10. Hauptst. erzählt, wie man kleine Holz-stückchen zusammengeworfen, und ausdiesem Mischmasche geweissaget, und daßeben so zu dem Ende das Singen und derFlug der Vögel, fort das Wiehern undRennen der Pferde von weisser Farbe ge-dienet habe, die auf Kosten der Gemeindein den Hainen oder Büschen unterhaltenwurden. Und von den Boructuariern, inderen Provinz nach der Meinung des ehr-würdigen Beda (apud Bolland. 1. Mart.in Comm. hist. §. 1. n. 9.) das Bergischelag, erzählt uns die Lebensgeschichte desHeiligen, daß sie verschiedene Gotter an-gebethet, durch gottesschanderische Opfersich beym Teufel Raths erhohlt, und sichauf Vogeldeuterey und Wahrsagerey ver-leget hätten.Da die Sitten mit der Religion imengsten Einverständnisse sind, so läßt sichleicht von dem Begriffe, den, die altenDeutschen von der Gottheit hatten, aufihre Sitten schließen. Wahr ist es, undes gereicht den alten Deutschen zur Ehre,daß