10eine berühmte Eiche im Hessischen, welchespäterhin durch den heiligen Bonifaciuszerstöret worden. Es fällt besonders insLächerliche, was uns der obige Tacitus im-10. Hauptst. erzählt, wie man kleine Holz-stückchen zusammengeworfen, und ausdiesem Mischmasche geweissaget, und daßeben so zu dem Ende das Singen und derFlug der Vögel, fort das Wiehern undRennen der Pferde von weisser Farbe ge-dienet habe, die auf Kosten der Gemeindein den Hainen oder Büschen unterhaltenwurden. Und von den Boructuariern, inderen Provinz nach der Meinung des ehr-würdigen Beda (apud Bolland. 1. Mart.in Comm. hist. §. 1. n. 9.) das Bergischelag, erzählt uns die Lebensgeschichte desHeiligen, daß sie verschiedene Gotter an-gebethet, durch gottesschanderische Opfersich beym Teufel Raths erhohlt, und sichauf Vogeldeuterey und Wahrsagerey ver-leget hätten.Da die Sitten mit der Religion imengsten Einverständnisse sind, so läßt sichleicht von dem Begriffe, den, die altenDeutschen von der Gottheit hatten, aufihre Sitten schließen. — Wahr ist es, undes gereicht den alten Deutschen zur Ehre,daß
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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