sten Menschen an in der Welt ausübte,war dies Licht fast erloschen, und die Er-kenntniß des wahren Gottes gleichsam ausdem Herzen der Menschen verwischt; denndas kleine Haufchen des gläubigen Juden-volkes, welcher auch nicht allemal diese schö-ne Benennung verdiente, weggerechnet,welch ein Grauel der Verwüstung, welcheFinsternisse des Verstandes lästeten nicht aufdem fast ganzen ubrigen Menschengeschlechte!Wir wollen bey allgemeinen Begriffenstehen bleiben. Die erste Pflicht, so wieder größte Vortheil des Menschen ist, daßer sich bestrebe, seinen Ursprung, seine Na-tur, und ſein letztes Ziel und End zu er-kennen, und auch den rechten Weg, dener eingehen muß, um dahin zu gelangen.Wenn man aber die alten Geschichtschrei-ber, selbst die heidnischen, zur Hand nimmt,so muß man erstaunen, wie Menschendenen Gott Verstand gab, und denen esschon ein inneres Gefühl sagt, daß eseinen ewigen ersten Ursprung, einen Gottgibt, ſo tief haben ſinken, ſo weit. ſichverirren können, daß sie, damit ich mitdem heidnischen Cicero rede, wenn scholihnen die Nothwendigkeit eines höchstenWesens einzuleuchten schien, dennoch indem
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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