ÖEILAGEN
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gymnasiorum nostrorum nitori cunsulatur et adversariorum cry-ses evitentur. IIa est, qnod testor et mando sub meo chiro-grapho ac provinciae sigillo majori. Monasterii WestphaHaedie sexta decima Novenihris anno 1738.(L. S.) F. Beda Wiederholt, minister pvoyincialis nipp.
Nr. 11.Verse bei Austeilung der Prämien im Jahre 1799 ')•
Fünfte Klasse:
Katechismus. Nolten
Entzückend war die echte Tugendlehrc,Nicht wahr? Nur sie schafft Menschen wahre Rhre;Du fühltest recht: die Tugend nur alleinKann dauerhaftes Glück für Meuschenherzen seyn.Wie mancher Frevler scheut sich nichtSchließt seine Augen ihrem Licht?Doch hascht er nach Glückseligkeit,Ist das nicht, Freund, Unmöglichkeit?Weit klüger, edler dachtest du,Du suchtest nicht Chimär, nein Ruh',Die aus der wahren Tugend quillt,Den Durst nach Glück für immer stillt.
Latein.
1
Wie du ein Cic'ro schon, der kaum beginnt zu leben!Was eignest du dir zu? Hat's dir dein Fleiß gegeben?Doch ja, nur nicht verzagt! Ich will dich Redner nennen:Dein Geist ist allzu groß, als daß wir ihn verkennenDie Nachwelt rühme dich nebst dieser Sieges-Kron',Sie ist Beweiß genug. Nimm deines Witzes Lohn.
Vandyk
Rauch
Auch du nicht minder stark! Was Redner Geist erkühnet,Dies thatest du nach Wunsch, was Lob, was Ruhm verdienet.Mein llrtheil ist zu schwach, wenn ich sie schätzen sollteDie Rede, die du schriebst, so Niemand tadeln wollte,Deßwegen zeig ich hier, was Gniige für mich spricht,Des Fleißes goldnen Wehrt, der klar ani Tage liegt.
Deutsch.
1
Vortrefflich wußtest du die Rede einzukleiden,Was überflüssig war, mit Anstand zu vermeiden.
Willeke
') Handschrift im Provinzialarchiv zu Düsseldorf,