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1393 he berucht wesen solde ende dat lie daer mede" gheweest solde hebbenaen weghe ende aen velde, daer die ghesellen van Grythe enen blindenmanne sin gbelt ghenomen soelen hebben, ende baven Nuysse enenknecht ghevangen soelen hebben ende gheschat. Ende dese selve Aerntvurscreven heefft mit den ghesellen van Gryethe samenclick vner onslyfiick aver den heylighen gheswaren mit upgherichten vyngheren endemit ghestaveden eden, dat Aernt vurscreven des blinden mans guetende des knechts vurscreven onschuldich was raeds, daeds, weghes,veldes ende witscaps ende alre arghelists, ende oeck Aernt vurscreventer tyt, doe dat gheschyede, nyet bynnen lands enwas, waerumme wyuwe lieve heren ende guede vrinde vurscreven ende alle denghenen, diedat aentreffet, bidden vrintlick ende begheren, dat ghy Aernd onsenburgher vurscreven deer onschult vurscreven ghenyeten laten ende ver-draghen oen des, ende ghunnen oen, dat he sich gheneere mit gade• ende mit eren, want wy noch ter tyt van oen anders nyet enweten,dan van enen gueden haveschen knecht, daer wy oen noch voir halden.In orkunde onser staeds heymelike zeghel van Embrich aen desen brieffghehanghen.
Int iaer onss herren dusent driehondert drieenntneghentich, ipso diesanctorum Nerei, Achillei, Pancratii martirum.
Nach dem Original im Stadtarchiv. Das Siegel sehr verdrückt.
Nr. 91.
Erzbischof Friedrich erklärt mit dem Kölner Rathe übereingekommen
zu sein, dass er vom Papste die Erlaubniss zur Niederlegung Her
Werke zu Deutz erwirken wolle, im Fall die Stadt dieselbe für
nöthig halten werde. — 1393, 22. Mai.
Wir Friderich van der goitz genaden der heiligen kirchen zo Coelneertzbusschof, des heiigen Koemschen rychs in Italien ertzcanceller,hertzouge zo Westphalen ind zo Enger, duen kunt ind bekennen öffent-lichen, dat wir oevermitz unse vrunt van unserm raide gededingt indoeverkomen haven mit den burgermeysteren, raide ind anderen bürgerender stat van Coelne as umb dat begrif zo Duytze in deser voigen:oft sache were, dat des der rait der stat van Coelne namailtz zo raidewurde, dat afzobrechen, dat solen wir darumb zo yrme gesynnen yngeven unse gunstlige brieve an unsern geistligen vader den payssen inder bester formen, dat yn darzo nützlich ind vurderlich sy, yn zo