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Ein verschlossenes Land
Entstehung
Seite
186
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186 Siebentes Kapitel.

zu bewegen, für jetzt von dem Plane abzustehen, eineWohnung am Lande zu nehmen — zwingen könne er michfreilich nicht, dies nicht zu thun wenn ich darauf bestände,indess bitte er mich die unangenehme Lage zu berück-sichtigen , in welche er dadurch seiner Regierung gegen-über versetzt, und die Verantwortlichkeit, die er aufsich laden würde. Wenn möglich, bitte er mich dieAbfahrt des Dampfers zu verschieben, bis eine Antwortaus der Hauptstadt eingetroffen sei — er wolle zum Be-weise seiner persönlichen Aufrichtigkeit noch einen Ku-rier absenden, um diese Antwort zu beschleunigen. Erbitte mich daher aufs dringendste, keinen derartigen Schrittohne reifliche Ueberlegung zu thun, sowol um ihm selbstUngelegenheiten zu ersparen, wie auch meinen eigenenWünschen nicht vorzeitig zu schaden.

In Anbetracht dieser Vorstellung war es nicht so leicht,einen Entschluss zu fassen, und ich zog Kapitän Morrisondarüber zu Rathe. Die Abfahrt des Dampfers zu verzögernwar ausser Frage, ohne den Eigenthümern gegenüber eineschwere Verantwortlichkeit auf uns zu nehmen und Gefahrzu laufen, dieselben für dessen Zurückhalten einer Schaden-ersatzklage ausgesetzt zu" sehen. Es blieben also nur zweiAlternativen offen ■— entweder den Dampfer fortgehen zulassen und bis zur Ankunft der Regierungsbeamten amLande zu bleiben, oder die Unterhandlungen für jetzt ab-zubrechen und sie zu einem spätem und günstigem Zeit-punkt wieder aufzunehmen. Persönlich neigte ich mich ent-schieden dem erstem zu, da ich keine Befürchtung fürdie Gefährdung unserer Sicherheit hegte, für welche letz-tere ich durch eine genügend starke und gut bewaffneteBedeckung von Lascaren hätte Sorge tragen können; alsich indess die chinesischen Dolmetscher, deren Hülfe un-umgänglich nothwendig für mich war, aufforderte, ihrfrüher gegebenes Versprechen, bei mir zu bleiben, zu er-