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Ein verschlossenes Land
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185
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Der Polizeichef und der Dorftrompeter. 185

trompeter sei, der, wie der Beamte sagte, „es mir gegen-über an der gebührenden Achtung habe fehlen lassen", in-dem er unterlassen habe, bei meinem Eintritt in dasDorf seine Trompete zu blasen. Der unglückselige Trom-peter würde aller Wahrscheinlichkeit nach einer Strafeganz entgangen sein, hätte der Vorfall von vorher nichtstattgefunden, und unser Freund schien froh, eine Gelegen-heit gefunden zu haben, nicht allein seine etwas erschüt-terte Autorität seinen Landsleuten gegenüber befestigen zukönnen, sondern auch durch übergrossen Eifer den unan-genehmen Eindruck der frühem Scene vergessen zu machen.Der arme erlöste Trompeter stellte sich nun an die Spitzedes Zuges, und es war amüsant, ihn voranmarschiren zusehen, mit der einen Hand sein Hörn, dem er schreiendeTöne entlockte, zum Munde führend, während er mit derandern seinen schmerzenden Körpertheil rieb und streichelte.Als wir am Ufer, dem Dampfer gegenüber, anlangten,stellte es sich heraus, dass der Beamte die Wahrheit ge-sprochen hatte, der Gouverneur befand sich wirklich anBord und hatte daselbst, wie ich bei meiner Ankunft er-fuhr, bereits mehrere Stunden auf meine Rückkunft ge-wartet; der Brief, den er gestern Nacht erhalten, schienihn in Schrecken versetzt zu haben und hatte ihn ver-anlasst, sich sofort an Bord zu begeben. Als ich zu ihmin den Salon trat, fand ich den Polizeibeamten bereits dortvor, der ziemlich aufgeregt seinen Bericht abstattete, auswelchem hervorging, dass er sich in nicht geringer Lebens-gefahr befunden zu haben glaubte. Ta-Wha hörte seineErzählung schweigend an, indem er mir von Zeit zu Zeitlächelnde Seitenblicke zuwarf, durch welche er andeutenzu wollen schien, dass er meine Absicht, denselben nur inSchrecken versetzen zu wollen, wohl erkenne. Zu der An-gelegenheit übergehend, die sein Anbordkommen veranlassthatte, theilte er mir mit, der Zweck desselben sei, mich