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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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EKSTES KAPITEL.

EINLEITUNG, GEOGRAPHIE UND ETHNOLOGIE.

Einleitung. — Geringe Kenntniss über Corea. — Schwierigkeiten derErlangung zuverlässiger Mittheilungen. — Alte Schriften und Quellen.— Ursprung des Namens „Corea". — Unwissenheit der Eingeborenenüber ihren Ursprung. — Rassenunterschied: Siebold's Bemerkungendarüber. — Charäkterisirung dieser Verschiedenheit. — Auffällige Er-scheinung derselben bei Kindern. — Vermuthung über diesen Ur-sprung. — Ooreische Legenden darüber. — Die Legende des PrinzenKaokiuli. — Jetzige Grenzen des Landes. — Geographische Lage. —Die Inseln Quelpart, Kang-wha, Ollon-to. — Lächerliche Gerüchteüber letztere. — Die Provinzen und ihre Eintheilung. — Der letzteCensus. — Ungenauigkeit desselben. — Wirkliche Einwohnerzahl. —Berge, Flüsse, Städte. — Die Hauptstadt Saoül.

Im östlichsten Theile Asiens, von dem chinesischenReiche durch den grossen Yalou-Strom und eine mächtigeGebirgskette, den Tschang-pe-schang oder Petheü-schan, dieweissköpfigen Berge, getrennt, erstreckt sich nach Südenvom 42,19° nördl. Br. eine grosse Halbinsel, die das heutigeKönigreich Corea bildet.

Die Kenntniss dieses merkwürdigen Landes, den wenig-sten kaum mehr als dem Namen nach bekannt, hat sichselbst bis auf unsere Zeit auf die magern Mittheilnngenbeschränken müssen, die uns über dasselbe durch spärlicheBerichte chinesischer und japanesischcr Autoren gewordensind. Und doch verdient dieses Land, das sich durch seine

Oppekt. ^