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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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YIEETES KAPITEL.

SITTEN UND GEBRÄUCHE, RELIGION etc.

Kastenwesen und dessen Abstufungen in Corea. — Leibeigensehaft.

— Religion. — Notizen des Pere Regis über Corea. — Kleidung. — All-gemeiner Charakter des Volkes. — Sitten, Benehmen und Bildungs-grad desselben. — Heiratlien. — Stellung der Frauen in Corea. —Begräbnisse. — Aerzte, Hauptkrankheiten. — Wohnungen und Ge-bäude — Innere Einrichtung derselben. — Lebensweise. — Essen undTrinken. — Wein. — Musik und Tanz. — Beförderungsmittel. — Ver-brechen und deren Bestrafung. —■ Münz- und Gewichtsverhältnisse.

— Kalender und Zeitrechnung. — Land- und Seemacht; deren Be-waffnung. — Vorsichtsmaassregeln zum Schutz, Signale u. s. w.

Die Eigenthümlichkeit der coreischen Volksstärnineund der Abstand zwischen denselben und den benachbartenVölkern tritt vor allem in der strengen Kasteneintheilungzu Tage, durch welche die-Bevölkerung der Halbinsel sichuntereinander scheidet. Dieses Kastenwesen hat manchesAnaloge mit dem in Indien bei den Hindus herrschenden,mit dem bemerklichen Unterschiede jedoch, dass währendbei letztem diese Trennung auf religiösen Vorschriften undGebräuchen basirt, bei den Coreern religiöse Beweggründeganz in Wegfall kommen und dieselbe lediglich politischenUrsachen entspringt, welche den Bestrebungen der Regie-rung ihre Aufrechterhaltung bis auf die Jetztzeit verdanken.

Den ersten Rang unter den Kasten, unmittelbar nachdem Könige und den Mitgliedern der königlichen Familie,welche gänzlich ausser- und überhalb derselben stehen,nehmen die sogenannten „Edeln", die Abkömmlinge 'der