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Ein verschlossenes Land
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Besuch des coreischen Generals. 187

füllen, zeigten sie eine so grosse Angst und baten sodringend, sie nicht einem ihrer Ansicht nach gefährlichenVorhaben auszusetzen, dass mir nichts übrigblieb, als vonmeinem Plan mit Widerstreben abzustehen und die Fort-setzung des Begonnenen auf eine spätere Gelegenheit zuverschieben. Von dem gefassten Beschluss setzte ich Kam-Ta-Wha einstweilen noch nicht in Kenntniss, der wäh-rend des Essens, das er mit uns einnahm, durch verdop-pelte Höflichkeit mich zu gewinnen suchte. Gegen Abendvcrliess er uns mit erneuten Betheuerungen der Freund-schaft und Dankbarkeit für die gute Aufnahme, die er anBord gefunden. Erst spät in der Nacht sandte ich ihmeinen Brief, in welchem ich ihm meinen Entschluss mit-theilte mit der Anzeige, dass ich binnen kurzem zur Wieder-aufnahme ' der Verhandlungen zurückkehren werde.

Bald nach Ta-Wha's Entfernung kam ein grosses Bootan unsere Seite und eine Karte wurde an Bord geschickt,mit der Bitte des Absenders, seinen Besuch annehmen zuwollen. Derselbe stellte sich als ein Militär mit Generals-rang vor, der eigens einige 20 Meilen weit hergekommensei, um uns zu sehen. Er hatte einen höhern Bang alsTa-Wha und sehr feine und einnehmende Manieren. Daer in keiner officiellen Eigenschaft erschien, so war er nurvon einem Secretär begleitet, gab sich auch freier und un-gezwungener als der Gouverneur, und sein Besuch war füruns insofern von nicht geringem Interesse, als er für dieGesinnung und Stimmung höherer Beamter betreffs desvorgeschlagenen Verkehrs mit Fremden Zeugniss ablegte.Er sprach seine Ansicht darüber frei und offen aus, sowieseinen aufrichtigen Wunsch, dass unser Besuch „über dasMeer" zu einem Resultat führen und Anlass zu einemVerkehr „zu gegenseitigem Vertrauen und Nutzen" (tomutual faith and benefit) geben möge — seine Freundschafts-bezeigung ging sogar so weit, mich nach seiner Wohnung