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Ein verschlossenes Land
Entstehung
Seite
162
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162 Siebentes Kapitel,

zuverlässigen Karten vorhanden waren, und es ferner be-kannt war, dass die vielen Sandbänke und Felsenriffe derKüste diese höchst gefährlich machten, so musste die Ab-sicht, sich eines Segelschiffs zu bedienen, von vornhereinaufgegeben werden.

Ich theilte jetzt Herrn James Whittall, dem Chef-Asso-cie des grössten englischen Hauses in China, meine Planemit und schlug demselben vor, sich bei der projectirten Ex-pedition und Entdeckungsreise zu betheiligen. Diesem Herrngebührt vor allem mein Dank für das Verdienst, durch seinelebhafte Theilnahme und persönliche Betheiligung, indemer zu diesem Zweck einen Dampfer zu meiner Verfügung• stellte und alle andern Schwierigkeiten beseitigte, die be-absichtigte Reise überhaupt ermöglicht zu haben. Derschöne, der Firma gehörende Dampfer „Rona", KapitänJames Morrison, war gerade für eine Reise nach New-chwang gechartert worden, und es wurde bestimmt, dass die„Rona", von dem directen Curse nach ihrem Bestimmungs-ort abweichend, einen Besuch an der Westküste von Coreaabstatten sollte. Die Zeit, die unter diesen Umständenfür diese Reise verwendet werden konnte, war nur sehrkurz und durfte fünf Tage nicht überschreiten, die zur Vor-bereitung und Recognoscirung für spätere Reisen verwandtwerden sollten. Vorderhand beabsichtigte ich den grossenFluss, der zur Hauptstadt führt, aufzufinden, denselben zubefahren und dann in vorläufige Verbindung mit den corei-schen Behörden zu treten, zur Eröffnung freundschaftlicherUnterhandlungen betreffs der Einleitung von Handels- undandern Beziehungen. Da die vorhandenen bekannten Kar-ten nicht den kleinsten Anhalt boten, wo dieser Fluss,dessen Dasein ich nie bezweifelte, oder dessen Mündungzu finden sei, da ferner die Lage der Hauptstadt selbst aufdas unbestimmteste und an ganz verschiedenen Stellen an-gegeben war, so beschloss ich, unter diesen erschwerenden