Verben, Zahlen und Schriftsprache. 145
Passivum.Präsens tsiopuoi, ich werde geschlagen.Perfectum tsirinta, ich bin geschlagen worden.Futurum tsirintos, ich werde geschlagen werden.
Verneinend:Präsens tsidsi anir hawo, ich schlage nicht.Futurum tsidsi anir kapo, ich werde nicht schlagen.
Passivum.
Präsens tsidsi anir hajäso, ich werde nicht geschlagen.
Die Aufführung dieses Verbs mag genügen, um dieSchwierigkeit der Aneignung der Conjugationen, bei dengänzlich vom Stammwort abweichenden Endungen darzu-legen.
Die Grundzahlen gehen von 1—10, dann 100, 1000,10000 u. s. w.; ihre Zusammensetzung findet wie bei denchinesischen statt. Wenn sie als Ordnungszahlen dienen,so werden sie vor das Hauptwort gesetzt.
Die Schwierigkeiten, die mit dem Erlernen desSprechens verknüpft sind, dehnen sich nicht in gleichemMaasse auf die Schriftsprache aus, die leicht fasslich er-scheint. Die Erfindung derselben wird einem König vonSinra zugeschrieben, der sie ungefähr um das Jahr 370n. Chr. in Aufnahme gebracht hat. Sie ist unter demNamen Omnun bekannt.
Das Alphabet besteht aus 13 einfachen Vocalen undDoppellauten und 15 Consonanten, wenn man die durchbesondere Zeichen angedeuteten Doppelbuchstaben mit-rechnet.
Die Druckbuchstaben unterscheiden sich etwas vonden geschriebenen. Die erstem bestehen meistens aus ge-raden Linien, mit Ausnahme des ,,/<a«^", das eine rundeForm hat, während die letztem, durch ihre weniger steifeund ungezwungenere Zusammensetzung den chinesischen
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