144 Fünftes Kapitel.
Die Steigerungs- oder Vergleichungsfälle finden durchdie Anhängung von Partikeln, die vor das, die Vergleichungausdrückende Fürwort gesetzt werden, statt; sie heissenfür den Comparativ isja, „im Vergleich zu", für den Super-lativ ka tsjang, sehr, z. B.
Comp, ji atur ji kjötsip isja aramtaör, dieser Knabe ist
schöner als dieses Mädchen.Sup. ji skür katsjang tjohär, dieser Honig ist sehr gut,
d. i. der beste Honig.
Die persönlichen Fürwörter sind mit den zueignendengleichlautend, und wenn sie als solche gebraucht werdensollen, so werden sie lediglich dem Hauptwort vorgesetzt,wie:
nai (na) (ich) kos, meine Blume,
nö (du) kirmä, dein Sattel.
Die dritte Person: er, sie, es, existiren nicht und wer-den durch den Ausdruck: jener, jene u. s. w., umschrieben.
Die Verba activa deuten durch Veränderung derEndungen die drei Zeiten an — wie in den Passivis, beiwelchen ein verlängerter Ausgang gleichsam als Hülfszeit-wort dient. Das Präteritum endet in a oder ta, das Futurumin o; der Infinitiv ist stets mit dem Präsens des Indicativsgleichlautend.
Die Verneinungen werden gleichfalls den Verben an-gehängt und bewirken eine eigene Abwandlung. Nehmenwir z. B. das Verb tsir, schlagen:
Activum.
Präsens tsir, ich schlage.Perfectum tsinda, ich habe geschlagen.Futurum tsiriö, ich werde schlagen.Imperativ tsiro, schlag'.
tsialsi kai hara, schlaget.