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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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Hauptwörter und Declinationen. 143

diese Sprache so weit anzueignen im Stande sind, um sichohne grosse Beschwerde mit den Eingeborenen verständigenzu können, bietet das Studium der coreischen Sprache iujeder Beziehung ungleich grössere Schwierigkeiten, diekaum von den mit dem Erlernen des Chinesischen ver-knüpften übertroffen werden dürften, von vielen sogar nochgrösser gefunden werden. Hierzu tragen nicht allein dieUnregelmässigkeiten der Sprachbildung und die höchstcomplicirten Declinations- und Conjugationsformen bei,sondern auch die Art der Aussprache selbst, die etwasimbestimmt Schlürfendes an sich hat, wie denn auch dieCoreer jeden Satz mit einem eigenthümlich schluckendenTon beschliessen, gerade als ob sie das eben Gesagte hinab-würgen wollten, was für einen nicht Eingeweihten etwasschwer Nachahmliches an sich hat.

Die Wörter sind zum bei weitem grössten Theile zwei-und mehrsilbig, wie mi-mim, Sommer, käär, Herbst, ha-när,Himmel, ipa-tär, darbringen u. s. w.

Die Hauptwörter sind sämmtlich geschlechtslos undwerden meistentheils nur in der Einheit, selten in der Mehr-zahl gebraucht. Soll indess letztere besonders betontwerden, so wird sie entweder durch die Wiederholungdes Wortes selbst oder durch das Wort mata ausgedrückt,wie z. B. ähäi, das Kind, ähäi ähäi oder ähäi mata, die Kinder.

Wenn der Declinationsfall, was bei der Unregelmässig-keit der Sprache nicht immer geschieht, besonders betontwerden soll, so geschieht dies durch einsilbige Partikelnnach dem Hauptwort, wie:

Nom. nun, das Auge,,Gen. nun na, des Auges,

oder karDativ nun i, dem Auge,Accus, nun ru, das Auge,Abi. nun isja, von, mit dem Auge.