12 II. Die Überlieferung.
Inlautend: a) zwischen Vokalen: noden 1 T , liede (conj. prät.) 4',gebede, bedete 3 V , vnfiedin 6 T , 10', aber vnßethiger 6 T , luder 6 T ,wer(nßiude, -lüde 7'. V. 8 T , eedernde 15', stets #odes, vader, federliche,müder, gude (== güete), gudes, anderseits fittin 6'; b) nach l: Jceldene4 T , fchulden (: schelten) 12 T , intheldit 4 y , »n talden „enthalten" 15 r , mi'de4 r , zwiefeidiget 16', gedryfeldiget 16', geweidigen 15 Y und hier auch inunbetonter Silbe, -cüe des schw. Prät., wo sonst in der Regel te, theusw. (s. unten) steht — doch s. werde „warte" 3 T —, also tvuldewoldes, wolden 3 r . 3 T . 12 T , Mde 4 7 . 12 y ; c) nach n: hind s 6' und imschw. Prät. inwanden 14 T .
Auch auslautend steht öfters -d (td): gotd 1' (neben got), ßad 3 r .9 T . 12 v . 13 r neben Rat 12 T , gebed 3 r . 4 r (doch -< 3 y ), hüd (Dat.) 6 yneben hüt (Nom.) ebda. u. IT.
Die Bezeichnung des gemeinmhd. t durch th findet sich in vrthel12 r , riethem 9 T , ivorthin 4 r , antwurthin 8', manthil 9', gurthel 14 r ,?m/ÜA 15 y , harthir 18'; häufig in der Bildungssilbe -te, -etf des schw.Prät. u. Part. Perf. und in Abstrakta auf germ. -t: geubethin 1',horthin 4 T , #?itte 4 T , gebarthin 6', virmüthin (für -d(e)t-) V. 12 v , 7»a«-delthin 9 y , rorthin 15', edewitzthin 12 T , fuchthe „Sucht" 1 T . Zu -tf/i-gesellen sich als orthographische Wucherbildungen £&£: worthte 3 T ,virbrenthte 4 V , virgifthtege V (neben vir giftige), irholthtin 12 T , «ir-zwyfelthte 15 y ; -#/*-: geantwurtthit 1', bartthe 6', Ae^7ie 7 V , auch -tfd indobetdin 6 T ; -tfAtf- steht auch für -W (nd. <W): w* fchuthte 15 T , mithter-nacht 18 v . Es ist fraglich, ob und wie weit diese Schreibungen einenzwischen £ und d schwebenden Laut ausdrücken sollen, z. T. vielleichteine Lenis-Frikativa, wofür man ewethir 6' heranziehen könnte.
Die Kombination ttvi- ist zu zu- geworden in zufchin 6\ 14', da-gegen twungen 12 v .
Besonders kennzeichnend für unseren Text ist das häufige Auftretenvon th für ht, wobei man freilich zufolge der oben berührten Schwierig-keit einer reinen graphischen Scheidung von c und t auch an -ch « h)und Fortfall des -t denken kann: lither 1', gerithit 1' und rethe (= rihte)4 y , duthe l y , nathis (= nahtis) V, nith l y , 8 r (gewöhnlich nit), gedathe3', mothe 2'. 3' (aber mochte 1') und gemoth 16', &ra$ 8 r , aber iracfa8", drothin 10 y , aber drucHhin 15', brethin 12', /W7m'm (: Hecken) 14',