VI, 56. 401
ausgesprochen mag, sy sind snell und sicher in allen irem thün. Sälig sind die diemit dem gefert und willen Gots da hin gefürt werden. Da ist alle hegird erfültund soliche freüd die unausprechenlich ist,und ist auch soliche sälikait die nymmerVerloren wirt.
Novicius: Die sind arm und unsälig die nit täglich nach solichen freüden 5ringen und trachten.
Monachus: Seid unnsern püch nwn end zu geben ist, so sollen wir Gott,der aller end ungeentter anfanck ist, pitten und flehen das er durch dein fragund mein antwurt allen die das lesen oder hörn, gnad, pesserung und güts be-schäch und in zu hayl [242 v ] kum. Und das auch alle menschen da von gepessert 10werden, das unnser arbaitt auch früch pring uns und allen kristen gelaubigen,das verleich uns der von dem wir ain gerett haben, das ist unnser herr JhesusChristus, ein erlöser aller begernden weit und ain prüder der er weiten, ainkünig aller künig und herr aller engel und — das ich das alles kurczlich besliess —das leben, der Ion und die freüd alles hymelischen hers, dem mit dem vatter 15Und dem heyligen geist lob, er und gewalt sey durch alle ewikaytt der weitund ewen. Amen.
Herr Jhesu Christe, Gottes sün, ungepilter pilder aller form, dir sey ge-sagt lob, er und gnad umb die wunder deiner tatt, darinn dw die armen menschayttwarnst, weist und lernst so gar mit väterlicher lieb und trew, das sy dich ertt, 20wirt und loppt durch unsäglich deiner gnaden wider gelt. Tail mit uns deinsunder hilff und stewr, das wir diser gütten beyspil genyessen und tailhäfftigwerden, damit wir erlangen dein hilff etc.
8. aller end ungeentter anfanck] lat. : omnis cons-ummationis finis.
Deutsche Texte des Mittelalters. XXXIII.