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ward gar offt umb die missetat gestrafft von Gerlachen, unserem prior, der dannzu der zeitt des dorffs pfarr verwas. Sy geloppt offt pesserung und auff hörn,aber sy gehyelts nye; zu leezt starb sy in iren sünden und ward auff die erd gelegt,das sy nit zerprach vor grosser geswulst. Nym war, da bewegt der tewffel ir5 arm und hend, gleich als ob sy gelt zelett. Man sant nach hern Gerlachen, daser den tewffel pannet das er solich kümernüsz dem totten leib nit erzaigett.Da er das also tett, da rwtt allerst der tod leichnam, und so pald er auff hörtzu pamien, da hüb der tewffel wider an und bewegt yecz die pain, yecz die armund hend. Da nam er eher von körn und neezett die in weich wasser und styesz
10 die in iren mund, da hüb sy an zu kewen und essen gar geitikleich. Darnach namer sein stoll und pand sy ir umb iren hals, mit gütten, säligen wortten darzugesprochen, also vertraib er erst die tewffel von dem totten leichnam. Dar beywas ain pawr man, der sprach zu dem priester: 'Wist, herre, das der tewffel nochheint wirt forchtsamen ding treiben mit dem leichnam.' Ich wil nwn des gleichen
15 sagen, das zu den zeitten meiner jugentt geschehen ist.
Das XLj capitel.
Von ainer wuchrerin, der die tewfel ir sei aus zügen in gestalt
ains rappen.
Es was zu Sachsen in dem nächsten genantten dorff ein erschollen
20 wücherin, da die sterben wolt, da sach sy das gancz feld voller kraen und raben.
Sy schray gar jämerliehen: 'Sy fliegen yecz auff mich!' und sprach: 'We mir,
We mir! Yecz sind sy auff meinem dach, yecz sind in meinem haus, sy graben
yecz durch mein prüst, yecz ziehen sy mein sei heraus!' Mit solichem grossem
hüln gab sy auff iren gaist, [217'} den fürtten die tewffel in die tyeffen der hell.
25 Die pösen geist namen auch in der selben nacht irn leib und warffen den von der
par; das sahen alle die darumb stünden. Sy worffen den leib bis zu dem dacli
der kirchen und Hessen den wider nyder fallen für die tür, das er vast zermischt
und prochen ward. Die kerezen wurden all erlescht und die lewtt flühen. Des
morgens vanden sy den leichnam vor der twr, den vergrüben sy als ain vich in
30 das feld.
Das XLIj capitel.
Von Theodorico, dem wüchrer, der am tod pet gelt zer kewtt
eteetera.
In dem stifft zu Köln vor wenig jarn da starb ain ritter, der hyesz Dyet-35 reich, ain grosser genantter wüchrer. Der selb war syech. Die matery stayg im
2. des] s aus r korrigiert.
9. von] Zuerst war vnd geschrieben, dann wurde n in o korrigiert, n durch an-gedeutet, das d aber versehentlich nicht gestrichen. . 19. Sachsem.