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klagt wird und das sich die warhait erfind, so wird ich gezwungen sy zu kirohenlaytten, ist dann das ich sein laugen, so wird ich mit dem glüenden eysen überwunden und wirt ewiklich gesehentt.' Er gieng pald zu aim priester, mer durchforch*; dann durch andacht, als hernach erschain. Er peichtett die sündt, er5 sucht hilff und vand hilff und ratt. Der priester sprach: 'Hast du ain vcstenfürsacz das du nymmcr mer mit ir sünden wilt, so machst du das glüend eysensicherlich tragen und magst der sünd gancz laugen, wann ich hoff das die krafftder peicht dich erledig.' Das geschach also, er trüg das glüend eysen unversert.Alle die wessten die sach, die namen all darab grosz wunder. Nym war, da ver-
lü los das fewr durch die gnad der peicht sein chrafft und natur, als dann auch obengeschach. Was mer ? Der vi scher ward unschuldig. Darnach über vil tag dafwr er in das wasser vischen mit aim andern vischer, und da sy der frauen hawssahen, da sprach ainer zu dem andern: 'Mich und vil lewtt wundert gar vastwarumb das glüend eysen dich in dem capitel nit geprantt hab, wann doch dein
15 sünd offenwar ist und was.' Der selb vischer hett die gnad, die in geschach,nit wirdiklich gehalten, wann er hett darnach willen gewunnen aber mit ir zusünden. Er styes sein hand in das wasser und sprach: 'Schaw, so vil hat mir dasglüend eysen geschadett.' Da geschach wol ain wunder Gots, wann die gerechti-kaitt der peicht hett den rewer wol behütt vor schänden und schaden. Da ward
20 er umb sein pösen willen rechtleich und wunderlich gepeinigt. Als pald er daswasser berürt, da brand es als das glüend eysen. Er zuckt sein hantt gar snellmit grossem geschray aus dem wasser, das hett im hawtt und har ab geprantt.Da sagt er all geschieht seiner peicht, auch seins willes, seinem gesellen und ge-wan da erst afftcr rew.
25 Dicz exempel ist nit verre von dem peyspil des weib Gangolffi, das uns
offt gesagt hatt Lampertus, unser manch etc.
Das XXXVj capiie/.
Von aim waller, den ain kalt eysen prantt etc.
Es hett ain pawr feintschafft wider ain andern pawrn, der gab myett30 aim pösen waller, als der vil sein, ain michel gellt, das er im sein haws verprennensolt. Der pösz waller gieng in da.i haws als ain pilgrin, und zu der zeit alls [188 v ]menkleich slieff, zündett er im das haws an. Der snSd waller was ungedächtigder trewen herberg. Da das haws wider gepawen wart, der pös pawr gab demsnöden waller wider gelt, das er das haws anderwerb verprennet, der arm pawr35 was laidig umb den zwifachen schaden. Er bechlagt alle die er hett in arckwan,die wurden all ledig durch das glüend eysen. Darnach wart das verprantt hawsanderberb gepawen, und das eysen ward in ain eck geworffen. Was geschach
12. frauen] r ist aus einem anderen Buchslaben korrigiert.
21. da] d ist 041s einem, anderen Buchstaben korrigiert. 22. gsse.
27. XXXVj cap.] ist über den Band geschrieben.