III, 23— III, 24. 225
noch mit so manigen solchen wunderzaichen von mir deiner frag genüg geschehen,oder besserest du noch mer davon zefragen ?
Novicius: Sic mihi satisfecit, Mir hat dem underweisung und leiin solichen meinen fragen also genüg getan, das ich nw fürbas nicht mer sprechenwil, das ich das gelaub, sunder ich sprich wol das ** es nw wais, das ander der 5gestalt des weynes in dem kelch nach den wortten des segens von ,dem^ erdarüber gesprochen das war plüt unsers lieben herren Jhesu Christi we enle chund warlch ist, wann als der zwelfpott sand Pauls spricht von dem glauben.'Der daub ist ein gruntfest der dinge, der man hoffend ist, und ist ein weysung
dt dte die^ z - **™ ei ' 8Chdnen -' ^^^ t "Tbet und™ "mit gesLte begreiffleich sind, die sind zewissen und nicht gelauben und was
mir mit so manigerlay bezeügknüsz zu gesagt ist von schnfften und von wortten,das halt ich, als ob ichs gesehen hett. owmTW ,i
Monachus: Ädhuc subiungam etc. Ich mL ^ *°<* ^«*£*hernach seezen, dadurch du erkennen wirst, das der allmachtig Gott zu zeitten 15in siechten creaturen wunderzaichen tut, dem heyligen sacrament zu eren.
Das XXIHj capitel.
Sacerdos quidam etc. Mir hat gesagt ein erberger, geistlicher priestersacemos quiu«* Hör selb zu einer zeittzueinemkranchen,
von einem andern geistlichen pnestei wie dei selb zu einü mpii ,, ,.„
■ , , . „j:,,;,, qpinerkranchaittrost. Der selbe kranen mensch 20
Z^r^^eZZZTe^. Er sprach zu dem priester: 'Herre,
Ich pitt euch das ir umb Gocz lieb willen e*r*g hennde £*££»**das heylig sacrament des leichnam unnsers heben herren {US ] Jhesu Chnsüund sefn heyligs plüt gehandelt habt, das ir die selben ewr henndvor^n Soein raynes Jnckvas waschen wellet, das sol mir zu meiner kranchait -n Rundererezney sein.' Do das geschehen was, do was dasselb hantwasser in einen rainenkchoppf gegossen und verdacht, und do er des zum ersten B*™*»!^do hyesz er L das übrig mit fleysz behallten. Darnach do er aber davon tiinckewolt und hyesz im das raichen, do ward nicht anders m dem °^J^™ 3 °noch erfunden dann die gestalt eines menschenplüts. Es ward *-£"£"£vordert und im das plüt gezaigt, der nam dasselb und trüg es zu anderm heyltumin sein kirchen. t du b dem plutt ,
Novicius: Quid sentis de eto. v M elaub nicht
Monachus: Non credo sanguinem onrisxi «u ?,.,,,
„ . .. ,.+ „„ wMen sev wann sich darein mit mchte dasdas es unnsers herren Christi plut gewesen bey, ww
5 ich fehlt 8. Hebr. 11, !• . ,
19! priester] Das erste r ist undeutlich aus einem andern Buchstaben korrigiert oder
über Rasur geschrieben. . . . ...
36. mit nichte nicht; tat. : q*»* aqua in illum mimme yertitur.
Deutsche Texte des Mittelalters. XXX.