618 Die Ausführung der typischen Zangenoperation.
I. und IL Schädellagen) am unteren Rand der Symphyse zufühlen ist.
Je höher der Kopf im Becken steht, um so mehr müssen dieZangenlöffel nach aufwärts geschoben, um so mehr müssen zu gleicherZeit die Griffe gegen den Damm gesenkt werden; je tiefer dagegen,um so mehr liegen die Blätter von vornherein in der Verlängerungder Scheide. Im letzteren Falle braucht man gar nicht abwärts zuziehen, man würde sich dadurch nur mehr Mühe machen und leichterabgleiten. Dagegen muss man, so oft die Zange an einen hochstehendenKopf angelegt wird, mehr nach hinten, resp. unten ziehen. Dann kommt,wie schon angedeutet, viel auf die Lagerung der Kreissenden und auf
Das Erheben der Griffe beim Durchschneiden des Kopfes. (III. Positioii Anfang.)
die Beckenneigung an, ob die Zangengriffe mehr nach abwärts oderhorizontal gerichtet sind. Diese Verhältnisse sind nicht leicht zu be-urtheilen, wenn man auf dieselben jedesmal achten wollte. Das istaber ganz überflüssig, denn die Richtung der Zangengriffe zeigt an,wie man ziehen soll.
Ist das Hinterhaupt bis zum unteren Schambogenrandherabgezogen, so muss, dem normalen Austritt des Kopfesentsprechend, in einem Bogen nach vorn gezogen werden,und zwar so lange, bis die Stirn den Damm und die hintereCommissur zu spannen beginnt. Wenn man nicht ganz klar ist,ob man richtig ziehe, lasse man nur die Zange los und sehe, welcheRichtung sie bei der nächsten Wehe annimmt.
Bei I. und IL Position muse man gewöhnlich mit aller Kraft