Die Ausführung der typischen Zangenoperation.
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die Zange also geschlossen werden kann, so ist das ein willkommenesZeichen, dass die Zange gut am Kopf sitzt.
Nunmehr beginnt die Extractioii. Man legt die eine Handan die Zughaken der Griffe, die andere zwischen die con-vergirenden Theile der Löffel und streckt den Zeige-finger dieser Hand aus. Das Hineinfassen zwischen die Löffelist bei der Simpson'schen Zange leichter, weil dieselbe am Halstheileine Ausbiegung besitzt, aber bei jeder anderen auch möglich. Derausgestreckte Zeigefinger berührt den Kopf und fühlt nach,ob derselbe beim Anziehen der Zange folgt. Die beiden Zangen-griffe müssen immerfort beobachtet werden, besonders in Beziehung aufein allfälliges Auseinanderweichen.
Von grosser Bedeutung ist die Frage, in welcher Richtungsoll man ziehen? Die Richtungen heissen Positionen und nach diesem
Fig. 192.
Das Anfassen der geschlossenen Zange bei der Extraction und Zug in I. Position.
Schlagwort wird zunächst in I. Position, d. h. abwärts, dann in II. Po-sition oder horizontal und endlich in III. Position nach aufwärts ge-zogen. Danach sich zu richten ist kaum möglich, weil die gute Rich-tung des Zuges von der Neigung des Beckens und vom Kopfstandabhängig ist. In einer ganz grossen Zahl von Fällen treffen diese Vor-schriften gar nicht zu, indem man keinen Augenblick abwärts, sonderngleich horizontal ziehen muss. Solche Vorschriften, die vom Phantomstammen, den Anfänger verwirren und vom Geübten vollständig überBord geworfen werden, stiften nichts gutes. Und doch ist es sehrwichtig, eine zutreffende Aufklärung über die Zugrichtung zu geben.Eine falsche Richtung kann die Extraction bedeutend erschweren, zumAbgleiten führen oder (beim zu frühen Erheben der Griffe) einen Damm-riss verursachen.
Wir empfehlen, im Anfang der Extraction sich dieRichtung der geschlossenen Zangengriffe zu merken undin dieser Richtung zu ziehen, bis das Hinterhaupt (für