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Lehrbuch der Geburtshülfe für Ärzte und Studierende
Entstehung
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Das Erfassen des Fusses.

namig ist mit der vorliegenden Schulter. Immer folgt auch hier die Vola manusder Kindesfläche, geht mehr über die Symphysis sacro-iliaca der entsprechendenSeite hinauf, wenn die Füsse hinten zu suchen sind, oder geht mehr direct überden horizontalen Schambeinast hinauf, wenn sich dieselben vorn befinden. Angezogenwird, was man zunächst erreicht, also das Knie, wenn die Hand zuerst daraufkommt. Auf beide Füsse wird zu wenden versucht, wo die Umdrehung von vorn-herein als schwieriger erscheint.

Das Ziel dieses Rathes ist einleuchtend wir würden aber befürchten, dassder Wechsel in der Stellung des Geburtshelfers nochmals eine Complication in dasSystem der Wendung bringt, so dass die Aerzte leichter in Unsicherheit und Wider-sprüche gerathen. Deswegen.halten wir an den üblichen Vorschriften fest, weil sieunserer Ueberzeugung nach die einfachsten sind und man mit ihnen überall, wodie Wendung noch möglich ist, zum glücklichen Ziel gelangen kann.

Soll man den vorliegenden oder den oberen Puss resp.Schenkel herunterholen?

Die Meinungen gehen heute darin auseinander. Wir theilen dieAnsicht nicht, dass man immer den oberen Fuss anziehe, wie dies be-sonders Barnes will. Warum soll man sich für die gewöhnlichen Fälle

Fig. 179.

Das Erfassen des oberen Fnsses.

von Schulterlage das Aufsuchen des Fusses erschweren, da ja die Er-fahrung hinlänglich zeigt, dass auch am nächstliegenden Fuss die Um-drehung gut erfolgt.

Die Wendung kommt bei dorso-posterioren Lagen schwieriger zuStande, wenn der untere Fuss gefasst wird. Häufig muss man di'e er-schwerte Drehung des Kindes dadurch erklären, dass der obere Fusssich an den Schambeinen anstemmt. Fasst man also bei dieser Lage