Ausführung der gewöhnlichen Wendung.
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Zur leichteren Umdrehung des Kindes soll der gefassteTheil mehr hinten herunter geführt und nicht direct in geraderLinie auf den Muttermund zu gezogen werden. Geht die Um-drehung richtig von Statten, so wird der angezogene Schenkel demausgeübten Zuge folgen und ohne Schwierigkeit bis zum Knie ausden äusseren Genitalien hervortreten. Dies ist ein sichtbaresZeichen, dass der kindliche Steiss in den Beckeneingang ein-getreten und damit die Wendung vollendet ist. Kommt derFuss nicht so weit heraus, bleibt er in der Vagina, so ist die Wen-dung nicht vollendet. Es kann dabei recht gut der Kopf noch auf dem
Fig. 177.
Das Einführen der Hand.
Darmbein stehen und das Kind durch einen stärkeren Zug in sich zu-sammen gepresst werden.
Der sich selbst überlassene Fuss des Kindes stellt sich seinenGelenken entsprechend ein. Nach einer gelungenen Wendung, bei derdie Hüftenbreite in den einen schrägen Durchmesser des Beckeneingangeseingetreten ist und der Rücken mehr nach vorn sieht, liegt die Fersedes kindlichen Fusses auf der einen, die Zehenreihe auf der anderenSeite und die kleine Zehe, also der äussere Fussrand directnach vorn, gegen den Schambogenwinkel. Dies ist die günstigste,wir können sagen die ideale Einstellung. Jede andere genügt ebensogut, wenn nur der ganze Unterschenkel geboren ist. Wenn auch derRücken ursprünglich mehr nach vorn oder mehr nach hinten gerichtetwar, kann man ihn bei der später folgenden Extraction nach vorn drehen.Zweifel, Geburtshülfe. 2. Aufl. 37