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Die Difformitäten des Kindes als Geburtshindernisse.
oder durch einen Messerstich. Sollten auch nach der Entleerung derFlüssigkeit noch Schwierigkeiten fortdauern, so muss die Oeffhung er-weitert und in derselben eine Zange zum Fassen angesetzt werden. Dieunschädliche Kopfzange ist gewöhnlich nicht zu gebrauchen, weil dieKopfknochen schlottern und dem Instrument keinen Halt bieten.
Bei den hydrocephalischen Fötus kommen relativ mehr Becken-endlagen vor. Das Hinderniss macht sich dann erst geltend, wenn dieSchultern am Durchschneiden sind. Durch den Zug werden dabei oftdie Kopfknochen stark verschoben und der Hydrocephalus zum Berstengebracht, nicht in dem Sinn, dass die Flüssigkeit frei abfliesst, sonderndass sie einen Ausweg unter die äussere Haut findet. Auch so trittder gute Erfolg ein, indem sich die Form des Kopfes ändert.
2) Spina bifida oder Hydrorrhachis
ist nur selten so gross, dass sie ein Hinderniss abgibt. Da sie aberKindeskopfgrösse erreichen kann, ist dies immerhin möglich und mussberücksichtigt werden.
Fig. 163.
Die Erkennung kann nicht auf Schwierigkeiten stossen, wenn essich um eine Kopflage handelt. Es muss der Eintritt eines Hinder-nisses , das am Rumpf liegt, auf die richtige Fährte leiten, weil dieGeburt erst in's Stocken kommt, nachdem der Kopf geboren ist. Bei