Das kyphotisoli quer verengte Becken.
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oberen und einen unteren Schenkel. Zwar sind diese Kyphosen an der Lebendennie spitzwinklig, so dass man von Schenkeln zu sprechen das Recht hätte, sondernabgerundet, aber wir sagen zur leichteren Erklärung so. Der obere Schenkelragt nun vor die Unterstützungspunkte beim aufrechten Stehen, also vor die Ver-bindungslinie der beiden Schenkelköpfe, während nach den Untersuchungen vonH. Meyer die Schwerlinie normaler Weise hinter diese Linie fällt. Der Ober-körper bekommt dadurch das Bestreben vornüber zu fallen. Der Mensch mussmit Hülfe von Muskeln (der Mm. glutaei maximi Moor) und durch Aenderung derBeckenneigung, durch ein Flachstellen des Beckens, der Neigung zum Vornüber-fallen vorbeugen. Solche Menschen nehmen eine Körperhaltungan, als ob sie etwas Schweres vor sich hertrügen. Wir nehmen hiereine kleine schematische Zeichnung von Breisky zu Hülfe, welche den auf den
Fig. 152.
Kyphotisoli quer verengtes Becken von vorn (nach Moor), stellt die Querverengerüng im Beeken-
ausgang und die Verflachung der Darmbeinschaufeln dar. p Stelle des Promontorium, a a Die
obersten Foramina sacralia spuria.
Knickungswinkel vom oberen Schenkel aus wirkenden Druck in 2 Componenten(i a und i b) zerlegt und klar macht, dass bei der Kyphose der Rumpflastdruckauf das Kreuzbein nach rückwärts und unten wirkt.
Dadurch wird der obere Theil des Kreuzbeines nach hinten gerückt, gestreckt,unten aber nach vorn gedrängt. Das Kreuzbein wird länger, die Conjugata veragrösser. Es kommt eine eigenthümliche Verzerrung der Kreuzbeine nach hintenoben durch Rückwärtsrotation des Hüftkreuzbeingelenkes zu Stande, worauf schonBreisky (p. 48) hinwies und was in neuester Zeit W. A. Freund nochmals betont.
Die Hüftbeine werden oben auseinander gezogen und auseinander gedrängt,stehen flacher zum Horizont und unten einander genähert. Wiederholt ist bei ge-burtshülflichen Operationen und an frischen Leichen eine auffallende Beweglich-keit im Hüftkreuzbeingelenk aufgefallen.
Die Diagnose an der Lebenden setzt das Vorhandenseineiner Kyphose der Lendenwirbelsäule voraus. Man wird die-selbe besichtigen, betasten und die betreffende Person im Stehen, Gehenund Sitzen beobachten müssen. Sicher ist, dass auch die von Neuge-