Behandlung der Eileiterschwangerschaft.
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also am engsten ist. Man sollte nun denken, hier müsste es am frühestenzur Ruptur kommen. Im Widerspruch damit sind gut untersuchteFälle bekannt, wo das Kind vollständig auswachsen konnte. Die Rupturtritt hier weniger ein, weil das Gewebe des Uterus stark hypertrophirt.Entweder berstet auch hier der Fruchtsack in die Bauchhöhle mit demschon beschriebenen Bild der intraabdominellen Verblutung. Bei sel-tenem Glück bricht der Fötus in das Cavum uteri durch und wird durchdie Gebärmutter ausgestossen. Dann kann die Placenta in der Frucht-
Fig. 127.
Etwas weniger wie halbe Grösse. Graviditas utero-interstitialis über 4 Monate. Prosectur desk. k. Rudolfspitales. PI PI Placenta. E E E Eihäute. Os Ts Lrs Linke Tuba, Ovarium undLig. rot. Od Td Lrd Rechte Tuba, Ovarium und Lig. rot. P P Feste Haftstelle des Peritoneumam Uterus. Oi Ost. int. des gefrorenen Cadaverdurchschnittes der Braune'schen Zeichnung.i. e. Ost. int. der Muskulatur. MB, Müller's Ost. int. i. e. Ost. int. der Schleimhaut. DDD De-cidua corp. uteri (8 mm) Oi in der Decidua = Ost. int. der Decidua. d Decidua cervicalis (3 mm).
Oe Ost. ext. (Nach Ban dl.)
höhle sitzen bleiben und nochmals grosse Gefahren bringen. Ja eskann das merkwürdigste geschehen, dass eine Placenta ohne Kind "ge-boren wird und der nicht erscheinende Fötus in die Bauchhöhle trat.(Vergl. Bandl 1. c. p. 823.)
Im Allgemeinen kommt es auch bei der Gr. tubo-uterina vordem 4. Monat zum Platzen und zur inneren Verblutung.
Die Schwangerschaft im verkümmerten Nebenhorn der Gebär-mutter hat in jeder Beziehung mit der tubaren sehr viel Aehnlichkeit. Im Lebenwird sie davon nicht zu unterscheiden sein, ja bis jetzt ist immer die richtige.Deutung erat durch die Anatomen erbracht worden. Wir geben eine Abbildung