Die syphilitischen Erkrankungen des Fötus.
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Veränderungen, um zuletzt die Knochenerkrankung, welche die grössteBeachtung verdient, nachzutragen.
An der Leber sind Gummata das charakteristischste Bild.Man sieht zahlreiche weisse Pünktchen auf die Leberkapsel uiid in dasParenchym eingestreut. Aber dieses Bild kommt ziemlich selten vor.Häufiger ist die Induration, höchst selten scharf begrenzte, gelblich-weisse, haselnussgrosse Knoten, Bindegewebswucherungen und narbigeEinziehungen. Die Milz zeigt ausser starker Vergrösserung seltenetwas Besonderes. Das Pankreas ist oft erkrankt. Die Drüse wird
Syphilitische Cliorionzotten bei schwacher Vergrösserung.(Zeiss B. 16. Oc. 1, Vergrösserung 62fach.)
in eine weisse, derbe, speckige Masse verwandelt; der Krankheitsprocessist nach Birch-Hirschfeld eine Wucherung des interstitiellen Ge-webes mit Atrophie des Drüsenparenchyms. In den Lungen findensich lobuläre Indurationen mit harter, grauer oder gelbrother Schnitt-fläche und käsigem Zerfall im Centrum. Die infiltrirten Stellen sindluftleer, aber die Pleura darüber unverändert.
Auch die Thymusdrüse kann durch Syphilis Vergrösserung undInduration erfahren.
Selten sind Gummata auf den Nieren. Die Veränderungen in denDrüsen und die Geschwüre im Dünndarm müssen wir als relativ zuselten und deswegen für die Diagnose wenig verwerthbar übergehen,aber um so mehr Gewicht legen auf die von Wegner zuerst gefundenen