Wiederbelebung asphyctischer Neugeborener.
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Sie sind aber unnöthiger Ballast, weil man recht gut durch bestimmteMethoden des Schwingens so ausgiebige Erweiterungen des Thorax er-reicht, dass sich die Lungen reichlich mit Luft füllen.
Für Neugeborene passen besondei-s die Schultze'schen Schwin-gungen. Besser als eine Beschreibung wird das nachstehende Bild dieMethode verständlich machen. Unter einem hörbaren schlürfenden Ge-
Fig. 101.
Fig. 102.
Scliultze'sehe Schwingungen.
rausch strömt die Luft beim Abwärtsschwingen und der entsprechendenStreckung des kindlichen Körpers in die Lungen ein.
Auf ausgiebige Krümmung (zur Exspiration) und Streckung (zurInspiration) kommt es an. Dafür sind noch mannigfache Modifikationender künstlichen Athmung zu erdenken. Krümmt man das ganze Kindin sich zusammen, durch Fassen an den Füssen und Gegendrücken gegenden Kopf, so kann man sicher die grösstmögliche Exspiration erzielen.Nicht so leicht durch die Streckung eine ebenso tiefe Inspiration. Dieseist durch die Schultze'schen Schwingungen erfolgreicher zu machen.