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Geburtsmechanismus der Vordersoheitellagen.
(Hecker bei P. P. I. Geburtsperiode 21,2, IL Geburtsperiode 2,1 Stun-den und bei M. P. I. Geburtsperiode 12 und IL Geburtsperiode 1,4 Stun-den), so kommt das davon, dass sich gelegentlich doch Verzögerungeneinstellen, welche die Geburtsdauer gleich bei der Durchschnittsberech-nung über Verhältniss verlängern. Aber es kommen auch schwere,langsame Geburten vor — hatte doch Heck er unter 227 Fällen35 Zangenoperationen oder ein Verhältniss von 1 : 7,4, gegen 1 : 38,4im Durchschnitt.
Man wird, wenn auch zur Zeit der Anlass noch keineswegs fürjeden Fall bekannt ist, nicht fehl gehen, wenn man neben den obengegebenen räumlichen Verhältnissen als Ursache zu Vorderscheitellagenauch noch gelegentliche Störungen der normalen Drehungen
• Das Durchschneiden in Vorderscheitellage.
annimmt, denn neben Kindern, die unter Mittelgrösse waren (57,7 °/oHecker), kamen doch oft genug recht grosse vor (42,3 °/o) und Kinderbis zu 4450 g.
Die Prognose der Vorderscheitellagen ist für die Kinder wenigergünstig als bei gewöhnlichen Schädellagen. Heck er gab die Morta-lität unter 242 lebensfähigen und während der Geburt lebenden Kindernzu 9 °/o an. Die Mortalität der Mütter kann von der Lage als abhängignicht erachtet werden. Dagegen ist der Damm mehr gefährdet,insbesondere, wenn dabei die Zangenoperation gemacht wird.
Gerade für diese letztere Operation ist die genaue Kenntniss desAustrittsmechanismus unerlässlich.
Die grosse Fontanelle rückt tiefer und steht zuerst in der Gegendder linken Pfanne. An dem vorderen oberen Winkel des linken Scheitel-beines (bei III. Schädellage) entsteht die Kopfgeschwulst. Die Pfeil-naht dreht sich auch hier langsam etwas in den geraden Durchmesser,die grosse Fontanelle nähert sich dem linken Foramen obturatorium.Unmittelbar vor dem Durchschneiden fühlt man die grosse Fontanelle