Ausscheidung der Richtungskörperchen oder Polzellen.
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Wie dies nun am einfachsten und deutlichsten die beigegebenenFiguren zeigen, dient diese Kernspindel, welche aus dem Keimfleckerwachsen ist, zur Ausscheidung zweier Richtungskörper. DieHälfte des Keimbläschens, bezw. des Keimflecks gelangt so an und zu-letzt über die Oberfläche des Dotters; die andere Hälfte zieht sich wiederzusammen und bildet den „Eikern".
Fig. 7.
Fig. 8.
Fig. 7. Eeifes Ei eines Eehinodermen (nach Hertwig). ek der Eikern.Fig. 8. Unreifes Ei aus dem Eierstock eines Eehinodermen (nach Hertwig).
Jetzt ist das Ei reif, d. h. befruchtungsfähig, es ist wieder eineeinfache Zelle mit Zellkern. Doch dieser letztere sieht jetzt andersaus, als das Keimbläschen mit dem Keimfleck vor den Reifungserschei-nungen ausgesehen hatte — der Zellkern ist viel kleiner.
Fig. 9.
A B C
Die Befruchtung bei dem Ei vom Asterias glacialis (nach Fol) eingedrungen.
Anmerkung. Eine Entdeckung von ganz besonderem Interesse ist vonWeismann u. Blochmann bei Untersuchung dieser Vorgänge bei den Arthro-poden gemacht worden. Es wurde nämlich bei Eiern, welche sich parthenogenetischweiter entwickeln, stets nur ein einziges Richtungskörperchen ausgestossen,während bei Eiern, welche zur Weiterentwicklung noch der Befruchtung bedürfen,sich immer zwei zeigen. 0. Hertwig.
Bas Keimbläschen sah zuerst Purkinje im Jahr 1825.