Geschichte der Griechen,150der Ebene zum andern, während das Fußvolk sich durchSpeise und Ruhe zu der Arbeit des folgenden Tagesstärkte. Ein nächtlicher Angriff, den Parmenio vor-schlug, ward von dem König verworfen. Er sey nichtgewohnt, den Sieg zu stehlen, war die Antwort desmuthigen Fürsten.Der Tag war nun angebrochen, der über die Herr-schaft Asiens entscheiden sollte. Alexander wahrscheinlichermüdet durch die Anstrengung des verflossenen Tages,lag noch im tiefen Schlafe, als seine Feldherrn das Heerbereits in Schlachtordnung gestellt hatten. Zwei Pha-lanxe, jede von sechzehntausend Mann, bildeten dieMitte. Rükwärts wären auf beiden Flügeln die Pelta-sten aufgestellt, um sich der überlegenen persischen Reite-rei entgegen zu stellen, wenn es ihr gelingen sollte, diebeiden Flügel zu umgehen. Die thessalische Reiterei standauf dem linken Flügel unter Parmenio's Befehl. Alex-ander führte die Reiterei des rechten Flügels, die aus denGefährten, und den paeonischen, agrischen und andernthrazischen Hülfsvölkern bestand, und ihren Muth invielen Gefechten erprobt hatte. Der König erwachte inder heitersten Stimmung; er hoffte an diesem Tage denKrieg zu endigen, da, wie er sagte, der Feind sich selbstin seine Hände gegeben habe. Er durchritt die Reihenseiner Krieger, erinnerte sie ihrer früheren Thaten, undzeigte ihnen den Schmuk des persischen Heeres als ihreBeute.Darius hatte sein Fußvolk in zwei Linien aufge-stellt, und auf den Flügeln stand die Reiterei. Vorder Mitte der ersten Linie, wo der König umgeben vonseiner Leibwache seinen Standpunkt nahm, stunden zwei-hundert Wagen, deren Pferde und Führer ganz gepan-zert waren. An den Deichseln dieser Wagen warenlange Speere befestigt, die Achsen und Räder mit kur-zen
to the last day. The time is the last day of theauch