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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
121
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121und Könige thaten ihre Hand auf, das Kloster zu be-schenken, weil, wie die Geschichte ausdrücklich sagt, derConvent durch seine außerordentliche Frömmigkeit jedenBesucher erbaute. Der Ruhm des Klosters reichte soweit, daß er selbst zu den Ohren des damaligen PapstesInnocenz II. drang, der es in ſeinen Schutz nahm unddessen Besitzungen und Einkünfte bestätigte.Ein harter Verlust aber sollte die beiden Brüderauch in ihrer Abgeschiedenheit treffen: Erzbischof Brunewar dem Kaiser Lothar so unentbehrlich geworden, daßer ohne dessen Rath und Zustimmung fast nichts unter-nahm und ihn häufig um seine Person haben mußte.Da es nun geschah, daß Anacletus dem Papste feindlichentgegentrat, ihn mit Krieg und Brand überzog, umden heiligen Stuhl an sich zu reißen und den rechtmä-ßigen Papst zu verdrängen, schrieb dieser ein Conciliumnach Clermont in Frankreich aus und ließ Lothar wissen,daß er seines Schutzes bedürfe und deßhalb nach Deutsch-land kommen würde, ihm seine Beschwerden vorzulegen.Der Kaiser sagte vorläufig seinen Beistand zu und nach-dem er die Dänen und Slaven gezüchtigt, sandte er denBiſchof Eckebrecht von Münſter zum Papſte nach Cler-mont und ließ ihm seine Ankunft melden.