71„Zu Gottes und Maria Ehr“Empfange dies, und sonst keins mehr,Sei tapfer, bieder und gerecht,Besser Ritter als Knecht!Die Edeln kamen herbei, legten ihm die goldenenSporen, Harnisch und Helm an und umgürteten ihn mitdem Schwerdte. Der Vater aber küßte ihn und sprach:Werde unserer Berge werth!“„Das will ich!“ gab Adolph zur Antwort.Nach Beendigung der Messe mußte der neue Ritterzu Pferde steigen und draußen in der Nähe der Kircheeinen Gang auf die Lanze mit verschiedenen Anwesendenmachen, wobei er große Gewandtheit und Körperkraftzeigte.Damit aber war der Sitte und dem HerkommenGenüge geleistet, und unter dem Schmettern der Trompeteund dem Schalle der Pauken und Cymbeln wurde derRückweg zum Lager angetreten.Ein lustiges Bankett beschloß den Freudentag, dernur insofern eine traurige Färbung annahm, als GrafEberhard noch immer nicht zurückgekehrt war.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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71
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