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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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65Mit dem Knappen aber begannen im Innern desKlosters die frommen Uebungen, die dem Ritterschlagevorherzugehen pflegten, wenn Zeit und Oertlichkeit esmöglich machten.Trotz der gestrigen Anstrengung durfte vor derfeierlichen Handlung keine Speise in seinen Mundkommen, Fasten, Beten, die Beichte und das Abendmahlmußten den Tag ausfüllen.Am Abend trat ein Priester in seine Zelle undschnitt ihm vorn über der Stirne das Haar weg, wiees wegen des Helmanfsetzens üblich war.samkeit schrieb dorthin der heilige Bernhard mehrere Briefe,um ihn in den Schooß seiner Heerde zurückzuführen. AuchBruno von Köln, den wir aus unserer Geschichtekennen, wandte sich auf Wunsch des heiligen Bernhard anihn, aber vergebens. Arnold wollte seinen Starrsinn nichtbrechen, ging nach Belgien und starb dort 1126. Von1126 bis 1131 war Walther hier Abt, der 10 Jahre lan-in der Schule des heiligen Bernhard zu Clairvaux gewesenwar. Ihm folgte Otto von Oesterreich bis 1138, inwelchem Jahre er zum Bischofe von Freisingen ernanntwurde. Aus dem Vorstehenden sehen wir, mit wie viel-fachen Banden Deutschland und auch unsere Gegend anMorimond gefesselt war, was noch viel deutlicher in'sAuge fallen würde, wenn der Raum dieses Schriftchensweitere Anführungen erlaubte.