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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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45Hinab gings in freudiger Hoffnung und schnellenTagesmärschen nach Lothringen, wo Eberhard sich mitseinem Bruder Adolph vereinigte.Adolph führte seinen Bruder auf die Höhe, zeigteihm die Menge der Feinde, die sich in unübersehbarenReihen im Thale gelagert hatten und gegen welche die Lim-burger und Bergischen nur ein kleines Häuflein ausmachten.Was soll ihre Menge, sprach er.Nun du da bist,mögen sie ihre Reihen verdoppeln, dennoch wird derSieg unser sein, denn kein Eisen ist für die bergischenKnochen stark genug!Auch der junge Adolph, der in diesem Kriege seineSporen verdienen wollte, kam herbei und schüttelte demOheim die Hand.Es ist dein erster ordentlicher Reiter-dienst sprach dieser;mache, daß er andern zum Vor-bild diene. Adolph erglühte vor Kampfbegier und ent-*gegnete:Nach der Schlacht sollst du mich richten:Bei Thaldorf, an der Grenze der Champagne,sollte es zur Schlacht kommen. Es war ein enges,tiefes und feuchtes Thal, von hohen Forsten umgeben,aus denen sich mehrere Bäche ergossen.Noch lag die Nacht auf der Erde, aber man hörtedurch das Dunkel, wie im Lager des Herzogs von