40der auch unser gemeinsamer Freund ist, zumGeschenke gemacht hat.Gozzelo hat ein ansehnliches Heer gesam-melt, welches dem des Grafen weit überlegenist, obschon ich mit allen meinen Mannen zuihm gestoßen bin.Einige Zeit können wir dem Herzoge nochdie Spitze bieten, doch würden auf die Dauerunsre vereinten Kräfte nicht gegen ihn aus-reichen, darum schauen wir nach Hülfe um.Und diese Hülfe muß von den Freunden Wall-rams und des Kaisers kommen. Wer aberstände beiden näher, als du und ich. Wiralso müssen unsre Schwerdter für ihn aus derScheide ziehen, und dieses um so mehr, da derKaiser meinen Sohn Bruno, den Probst, inseinen Rath berufen und ihn mit Ehrenbezeu-gungen und Geschenken überhäuft, ja ihn seinerinnigsten Freundschaft gewürdigt hat.Versammle also, sobald du dieses Schreibenerhälst, Deine eisenstarken Bergischen und zieheuns in schleunigen Märschen zu Hülfe.Dein. BruderAdolph.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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40
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