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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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gen, denn der unaufhörlich fallende Schnee, der uns jedenAbend das Feuer auslöscht, scheint so bald noch nichtnachlassen zu wollenAch, fiel ihm die Matrone in die Rede,es hatkeine Eile; denn der letzte Rest der Buchensplitter ist aufdem Herde, und morgen werden wir kein Feuer zu schürenhaben. Und doch ist es so fürchterlich kalt! Schon drei-mal habe ich meine Stelle verändert, um mehr Wärmezu haben, aber der Rücken krümmt sich mir vor Kälteund die Finger sind mir über der Flamme so starr, alsob sie in einem Eisklumpen steckten.Ja, es ist schrecklich kalt, sagte Gert,und derSchnee liegt thurmhoch im Thale; weit und breit sindkeine Wege mehr zu erkennen, und in den Wäldern stehendie Eichen bis an den halben Stamm im Schnee.Ach, jammerte die Mutter,so kannst du morgennicht hinaus, deiner Arbeit nachzugehen, und doch habenwir kein Brod mehr im Haufe.Doch Mutt antwortete Gert,ich werde hin-ausgehen und arbeiten. Weißt du noch nicht, wie ichmir in dem Schnee voranhelfe?Und wie denn, mein Kind?Schon seit acht Tagen binde ich mir unter jedenFuß ein Brett und rutsche damit weiter. Es geht ganz