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2 (1890)
Entstehung
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81
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Zweites Kapitel. Biologie.

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7. Funktionsstörungen. Unter den 100 boten:5 % Ptosis, 2,5 Strabismus, 8,7 halbseitige Facialisparese,3,7 fibrilläre Gesicbiszuckungen, 6,2 Stammeln, 7,5 Nystagmus,3,67 Tiefstand des einen Auges, 2,5 Enuresis, 2,5 Taubheit,6,25 Hallucinationen.

8. Erblichkeit. Bezüglich des erblichen Einflusseskönnenwir fast wörtlich das über die Gesichtsbildung Gesagtewiederholen. Er macht sich sehr häufig, vielleicht nochhäufiger als bei den nicht irren Verbrechern bemerklich, wieaus nachstehender, von Btjsdraghi mir überlassener Tabelle 9ersichtlich ist.

Tabelle 9.

.

o

a

0

+3 S

E R p

a> h

'S °

3

(ö

8

'S

p

<5

m

a 5

'S ctn 3

Brandstiftung . .

100

17

12

14

4

3

10

Diebstahl......

100

24

22

25

6

6

14

Mord ..........

100

21

24

16

5

3

12

30

9

7

4

1

1

3

Nach Moeli (Ueber irre Verbrecher, Berlin 1888) hattenunter 295 irren Verbrechern

15 % in den Seitenlinien Selbstmörder, Verbrecher oder Trunksüchtige

20

Irre oder Nervenkranke

40 epileptische oder geisteskranke Eltern

70 begingen Verbrechen während oder 27a Jahre nach der Pubertät,3 % nach 25 Jahren.

Von 116 irren Verbrechern in Montelupo waren 45 (38 %)in direkter Linie erblich belastet. (Algeei, Hivista delle äiscipl.carcer, 1888.)

Dagegen behauptet Sommer, dass der Prozentsatz (22 %>)geringer als der bei den nicht irren Verbrechern (30 %) sei,dass überdies eine grössere Zahl Seitenverwandter zufolgedes weiteren Gebietes unter den Ersteren erblich belastet seinmüssten.

LoMBROSO, Der Verbrecher. II. 6