Erstes Kapitel. Statistik.
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Diebstal 62 % Männer, 38 % Weiber; für N othzucht 30 %Männer. Aucb aus diesen Zahlen ergiebt sieb das Ueber-gewiebt der Männer besonders bei Mord; und man kannibnen um so mehr Vertrauen sebenken, als sie sieb nicht aufdie im Gefängniss irrgewordenen Individuen bezieben.
9. Lebensalter. — Bezüglieb des Lebensalters, inwelchem die Geistesstörung bei Gefangenen ausbricht, bietetdie italienische amtliche Statistik folgende Uebersicht. (SiebeTabelle 5.)
Demnach erkranken die meisten Gefangenen unter denMännern im Alter von 21—30 Jahren, die meisten unter den
Tabelle 5.
Männer.
Weiber.
Summa
Lebensalter
WirklicheZahl
Verhältnis^pro Mille
WirklicheZahl
Verhältnisspro Mille
WirklicheZahl
Unter 20 Jahren ...
89
101
3
42
92
Von 21—30 Jahren
331
377
17
240
348
„ 31-40 „
274
312
26
366
f 300
„ 41-50 „
113
128
15
210
' 127
„ 51—60 „
54
62
9
126
63
üeber 60 Jahre___
11
13
1
14
—
5
6
—
—
—'
Weibern zwischen 31—40 Jahren, während bei Männern inder Freiheit der Ausbruch der Geisteskrankheit am häufigstenzwischen 30—50 Jahren geschieht. Diese Abweichung vonder Regel erklärt sich indes bald, wenn man erwägt, dassdie Hauptmasse der Verbrechen auf das Alter zwischen 20 und30 Jahren fällt.
Also auch bezüglich des Lebensalters folgt die Klasseder irren Verbrecher derjenigen der Verbrecher überhaupt,d. h. der Irrsinn bricht bei ihr zeitiger aus, als bei der freienBevölkerung. Wiederum ein Beweis dafür, dass bei Ver-brechern der Irrsinn häufiger angeboren ist, als bei den ehr-baren Leuten.
Bei der Betrachtung der einzelnen Verbrechen gelangtBüsdkaghi zu ähnlichen Ergebnissen, von denen nur ein.