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1 (1894)
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280
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280 Dritter Theil. Biologie und Psychologie des Verbrechers.

Procentsätze nur 4,13 und 4,27 %. Tiberius war linkshändig(Sueton: Tiber, c. 68), auch Passanante. 1

13. Motilitätsstöruugen. Vlrgilio hat unter 194chronisch kranken Verbrechern eine unverhältnissmässig grosseAnzahl an Epilepsie (56 %), Ataxie und Chorea Leidendergefunden, was uns vermuthen lässt, dass ebenso wie die Sen-sibilität so auch die Motilität bei ihnen anomal ist. Undzwar ist das vorzugsweise bezüglich der Epilepsie der Fall.Clabk hat bei 6 % der gewöhnlichen Epilepsie und bei 3 %der Epilepsie infolge von Traumen Verbrechen konstatirt.[Hereäity and Crime in Epilepsy. London 1880.)

In der Bewahranstalt für jugendliche Verbrecher zu Reggiohabe ich unter 200 Individuen 3 mit Chorea, 1 mit Tabesdors. behaftet gefunden, und fielen mir besonders' die kleinenMuskelzuckungen auf, denen sie unterworfen waren, die sonstbei Greisen mit geringfügigen Hirnblutungen vorkommen. InTurin hatte ein-Dieb, ein gewisser Reazzo, fast beständig dieGewohnheit, mit den Schultern zu zucken und mit dem rechtenFuss aufzustampfen, was er auch in der Schwurgerichtssitzung,während ihm sein Urtheil vorgelesen wurde, that und weshalbsogar seine Strafe verschärft wurde.

14. Reflexe. Eine bessere Einsicht in das Wesen derSpinalirritation und der Reflexthätigkeit gewann ich durch dieUntersuchung des Patellarreflexes bei 284 Verbrechern, worübernachstehende Tabelle Auskunft giebt:

Unter-sucht

Stupra-toren

Diebe

Betrüger

Strasscn-ränher

Mörder

Land-streicher

18

1

10

2

3

2

8

5

3

133

31

56

6

6

27

7

36

11

19

1

4

1

41

3

21

3

4

7

3

48

12

19

2

3

8

4

284

58

130

14

13

52

17

1 Auch im Gange ist, nach neuesten Untersuchungen Prof. L.s,der Mancinismus bei Verbrechern eine konstante Erscheinung. (Vgl. Arch.di Psich. VIII. 3.)