normal
ver-schwunden
20mal
26mal
16mal
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2mal
2mal
Omal
3mal
Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. 169
Vergleicht man nun aber die Verbrecherinnen mit nor-malen Frauen, so findet man, dass sie weniger diesen letzteren,als den normalen Männern oder den Verbrechern ähneln,insbesondere in Bezug auf die Brauenbogen, die verstrichenenNäbte, die Kiefer, die Verbildungen des Hinterhauptsloches, —während bei den Männern, d. h. Verbrechern, eine Aehnlichkeitmit dem Weibe weit seltener als bei Normalen gesehen wird.
5. Einzelnes. — Bei 44 also waren die Nähte ge-schwunden, 11 mal vollständig, so dass keine Spur mehr davonaufzufinden war, obgleich die Betreffenden kaum das Mannesaltererreicht hatten; bei einem Karabinier aus Turin, der einenMord aus Liebe begangen, war die Pfeilnaht verschwunden,bevor noch das Manubr. sterni verschmolzen war. Wir fandendie Nähte Dei
60 Mördern ....21 Dieben......
4 Betrügern ..,
3 Kupplern . ..
In 22 Fällen ist die Sut. coronaria auffallend einfach, bei7 Alten ein wahrhaftes Gekritzel an ihrer Stelle. In 1 Fallewar die Pfeilnaht ganz schief. Bei Lemoine war sie schonim Alter von 19 Jahren und bei Arioni mit 20 Jahren, beidem Mörder Brusaferro mit 30, bei dem Stuprator Ho ffmannmit 31 und bei dem Mörder Francois und Lacenaire mit34 Jahren verwachsen.
Die persistirende Stirnnaht (Kreuznaht) findet sichin 12%, darunter bei 5 Alten, ohne die häufigen Spuren,die man davon an der Nasenwurzel sieht.
Die Linea semicircularis des Schläfenbeins, die am normalenSchädel fast nur angedeutet zu sein pflegt, tritt bei 26 unter66 stark hervor und liegt der Pfeilnaht näher als sonst; in16 Fällen bildet sie wahrhafte Knochenleisten. — Fast beiAllen sind die Supraorbitalbogen und die Frontalsinus ausser-ordentlich entwickelt. Der Einzige, der keine Spur davonhatte,, war der Mörder Soldati. Neben der Verwachsung desAtlas mit dem Hinterhaupt bestand bei dem Mörder Villellaeine grosse mittlere Hinterhauptsgrube, sowie Schiefheit des