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1 (1894)
Entstehung
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15
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Erstes Kapitel. Das Verbrechen und die niedern Organismen. 15

bocken, den wilden Ziegen und den Elephanten, welch letzterein diesem Falle sehr gefährlich werden, indem sie eine ArtWuth befällt, die sie antreibt, Menschen und Thiere zu ver-folgen und niederzumetzeln. (Pierqüin, II.; Ferri, S. 41.)

Eine Angorakatze war immer liebevoll gegen ihre Jungengewesen; mit dem Alter wurde sie hässlich und wurde dabeivon den Hausleuten vernachlässigt und misshandelt; ihrCharakter wurde dann immer finsterer und grimmiger, siekonnte nicht mehr die Spiele ihrer Jungen leiden, versagteihnen die Milch und frass eines von ihnen auf. Es sinddas die Zustände, die beim Menschenmoralischer Irrsinn"heissen.

5. Tobsüchtige Anfälle. Am 4. August 1833, einemSonntage, um 2 Uhr nachmittags, wurde eine Kuh von einerFrau durch die B-ue Montmartre geführt. Plötzlich geräth dieKuh in die fürchterlichste "Wuth und wirft sich auf alles,was sie auf dem Wege findet. Sie tödtet und verwundetmehrere Personen, wirft rechts und links alles, was ihr in denWeg kommt, nieder, bis endlich ein Elintenschluss sie zu Bodenstreckt. (Pierqüin, II. 505.)

6. Zu dieser Kategorie gehören, ganz wie bei denMenschen, vielleicht auch jene nicht seltenen Fälle, wo dieThiere, wie Ferri richtig bemerkt, ohne allen Grundihresgleichen tödten, im Widerspruch mit den Gewohnheitender Mehrzahl und zum Schaden der Art selbst, ohne jedwedeBeziehung zu der Organisation der Art, und nur in Abhängig-keit von der des Individuums selbst.

Es ist das, was die alten Juristen brutale Gewalttätig-keit nannten. Auch in dieser Hinsicht ist die BehauptungZannettis nicht ganz richtig:Die Thiere derselben Art be-kämpfen sich gegenseitig nur aus augenblicklich auftauchendenMotiven, wie etwa wegen Nahrung, oder um den Besitz desWeibchens, nicht aber aus unversöhnlichem, angeborenemHasse."

Sehr oft werden die Thiere von wüthender Streitsucht er-griffen, die sich durch nichts rechtfertigen, erklären, nochmassigen lässt, und dies ohne allen äusseren Beweggrund, ohne