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annähernd gleiche Abfassungszeit begründeten Schreibweiseeinzelner Silben und Wörter, wie von ae statt e (A), RhenusundWesera statt Renus undWisera, oppida statt opida,abundat statt habundat, als vielmehr aus der ihnen zu-sammen eigenthümlichen Hinzufügung oder Weglassung vonganzen Sätzen und Abschnitten. Das bemerkenswerthesteBeispiel solcher Zusätze ist die weiter unten zu erwähnendeüber sechzehn Seiten lange interpolirte Geschichte der Pseu-dorectoren nebst allem, was sich an sie anschliesst (vgl.S. 36 der Ausg.); doch auch sämmtliche Ueberschriften vonB (Constructio seu fundatio Tremoniae 6, de speciali rerumgestarum narratione Tremoniensium 30 etc.) sind in C c vor-handen. Mit B wird wiederholt der Name Westhoffs (erlebte von 1509—1551) genannt und das Jahr 1572 im Textevermerkt und findet sich eben daselbst ein langer Absatz(fasciculus temporum, S. 34 Anm.). Wenn nun hierzu nochAehnlichkeiten kommen wie haudinaudaci mente statt etaudax mente (A) 5 und ib. gwerras suscitant, Qua-propter dominum statt des längeren, erst neuerdings durchchemische Reagentien wieder lesbar gemachten Passus in A,so bleibt die Hauptsache, die naheliegende Schlussfolgerung,dass nämlich B, c und C unter sich eng verwandt und ent-weder von einander oder von einer uns unbekannten Quelledes Iß. Jahrhunderts abgeleitet sind, trotz einzelner kleinerWortabweichungen bestehen. Von diesen letzteren, beson-ders in Eigennamen hervortretenden Differenzen geben dieVarianten der beiden ersten Seiten der Ausgabe eine ge-nügende Probe. Fast immer aber verdient die Lesart vonB den Vorzug, während C geläufigere, moderne Namens -formen giebt. Seite 2, h fehlt in C das von B, allerdingsfalsch, citirte 17 cap. 1. Auf keinen Fall also diente C demSchreiber von B zur Vorlage; wohl aber scheinen nach-stehende Varianten auf das Gegentheil zu deuten:S. 5 ampnibus A, aibus B, amicibus c
6 nee mirum quia A, n. m. qui B, n. m. quid c