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§•5.
Quellen.
Für den so wieder hergestellten Nederhoff ergiebt sichdie Benutzung der nachstehend aufgeführten Quellen:
1. MartiniPoloni s. Oppaviensis historia(ed.Basil.1559 fol.). Er wird verschiedentlich genannt, so S. 1 und 39.Unter seinem Namen läuft S. 30 der von Heinrich von Her-vord entlehnte Abschnitt. Wirklich benutzt scheint er a.1120 (S. 39) und a. 1307, sowie gemeinschaftlich mit Vincenzund Hervord a. 814.
2. Vincentii Bellovacensis speculum historiale(ed. Duaci 1624 fol.) wird mit Vorliebe citiert, jedoch fastimmer ungenau, da er meist mittelbar durch Johann vonEssen benutzt ist.
3. Henrici de Hervordia chronicon (ed.PotthastGottingae 1859). Nederhoff betitelt das Werk selber (S. 4)ungenau (Potth. IX) liber de temporibus et rebus me-morabilioribus mundi. Häufig genannt und benutzt, dochseheint dasS.4aus ihm angeführte Citat wenigstens in seinemletzten Theile auf Essen zu gehen, und S. 19, 24 und 28 istEssen ebenfalls die wahre Quelle. Umgekehrt ist Hervorddie Quelle für das aus Turpins Chronik (17) und Martin (30)Berichtete. — Hinter den Namen dieser Drei versteckt sichdie Benutzung von der niemals erwähnten
4. Johannis de Essendia historia belli aCaroloM. contra Saxones gesti (ed. Scheidt, bibl. bist. Goetting. I.1758). Dieses Werk bildet bei weitem die Hauptquelle für dieallgemeine Geschichte bis zum Jahre 804 (29), wo es endigt.Abweichend von Essen ist stets der Name Saxones undSaxonia in Westphali und Westphalia verwandelt. Ausserden vorstehenden Schriften und der Stiftungsurkunde desBisthums zu Verden (27) werden aus ihm citiert:
a. vita Mahthildis reginae (ed. Pertz, MG. SS. IV,283). Interessant ist der Zusatz Nederhoffs que Her-vordie habetur (25).