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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Längsfchiff aus führten noch je zwei den Seitenfchiffen entsprechende Bautheile nördlich zu den Reftaurations-räumen, füdlich zum Haupteingange. Es verblieben fomit innerhalb des Gebäudes fechs Höfe, wovon diezwei kleineren nördlich gelegenen je 2021 Q m , die zwei gröfseren füdlich gelegenen je 4645 Q m umfafften.

Der Fufsboden der Kuppelräume lag in gleicher Höhe mit den angrenzenden Strafsen und der Fufs-boden der übrigen Räume ca. l,so m tiefer. Der Koftenerfparnifs wegen war von einer Erhöhung des ge-fammten Geländes Abftand genommen worden; doch hatte man aus practifchen Gründen die herabführen-den Treppen nicht unmittelbar an die Eingänge gelegt.

Gufseiferne Säulen trugen im Längsfchiff und in den Querfchiffen die rundbogigen, auf Bohlengitter-trägern ruhenden Decken, während die Seitenfchiffe mit flachen Dächern überdeckt waren.

Fig. 590.

1:250030 4-0 r,o (

80 90 100 n

Hauptgebäude der Weltausstellung zu London 1862 54 °).

Arch.: Fowke.

A. Haupteingänge. B. Kuppeln. C. Haupteingang zur Bilder-Galerie. D. Glasbedeckte Höfe.

In den Höfen waren in Abfländen von 15,25 m gufseiferne Säulen aufgehellt, welche die Glasdächertrugen. Im Gegenfatze zu dielen Glashöfen erhielten die übrigen Bautheile hohes Seitenlicht und warenmit diagonal verlegten Filzplatten bedeckt.

Nach Süden, Often und Weilen waren dem Gebäude maffive Bautheile vorgelegt worden, welcheein feitlich beleuchtetes unteres Gefchofs und ein mit Deckenlicht verfehenes ()bergefchofs enthielten. Ander Südfront waren hierin 15,25 m breite, an den beiden Seitenfronten 7,60 m breite Säle zur Aufnahme vonGemälden angeordnet. Die Nordfront, an welcher die Reftaurationsräume untergebracht waren, lag nacheinem fehr ausgedehnten, mit gärtnerifchen Anlagen reich gefchmückten Gelände, welches in feinen Längs-feiten durch Anbauten für Mafchinen und landwirthfchaftliche Erzeugniffe, nach Norden zu durch Arcaden,welche in der Mitte zu einem Gewächshaufe führten, eingefchloffen war.

An der füdlichen Front des Gebäudes befanden fich drei Eingänge, während in den beiden Seiten-fronten je ein Eingang in einen der beiden Kuppelräume führte. 16 Treppen bildeten die Verbindung mitden Galerien, welche einen Ausstellungsraum von nahezu 19 000 Q 1 " enthielten.